Zlatko

„Shakespeare? Welche Filme hat der gemacht?“ Dieser Spruch war Gold wert, oder besser: Platin. Vor acht Jahren landete Zlatko Trpkovski (32), mit dieser Frage in der ersten „Big Brother“-Staffel bekannt geworden, in den Charts – mit Singles wie „Ich vermiss’ dich wie die Hölle“ und „Großer Bruder“. Dem Höhenflug folgte ein tiefer Fall: Sein Kinodebüt „Mr. Boogie“ wurde nie ausgestrahlt, sein Auftritt bei der deutschen Vorentscheidung zum Grand Prix endete mit Buh-Rufen und wüsten Beschimpfungen, das „Shakesbier“ floppte. Hopfen und Malz verloren, sozusagen. Der naive Schwabe mazedonischer Abstammung tauchte unter, fünf Jahre lang. Seither steht der Begriff „Zlatkoisierung“ für den medialen Trend, sich mit belanglosen Dingen und Persönlichkeiten zu befassen. Heute bereue er den Container-Einzug, gestand Zlatko, der später als Automechaniker und Kellner jobbte, jüngst. Derzeit lebt er von Hartz IV, plant aber eine Rückkehr ins Fernsehen. stef

©Salzburger Nachrichten

1 Antwort zu “Zlatko”


  1. 1 Jako April 28, 2008 um 6:36 Uhr nachmittags

    “Derzeit lebt er von Hartz IV, plant aber eine Rückkehr ins Fernsehen.”

    göttlich! ;)

Eine Antwort hinterlassen




Archive