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Nun hat das Profil eine der letzten Heiligen Kühe des Landes geschlachtet. Aber wie! Dr. Helmut Zilk war vielleicht einer der berühmtesten und beliebtesten Politiker Österreichs. Gerade Zilk, als einer der letzen „vertrauenswürdigen“ Politikerpersönlichkeiten, der Spionage für die ehemalige CSSR und gegen die Republik zu bezichtigen, ist dann schon fast Blasphemie. Zumindest in Österreich. Die ganze Story erinnert mich irgendwie an Gulasch, das schmeckt aufgewärmt auch immer am besten. Die ganze Diskussion gab es nämlich schon einmal in den 90ern, ist damals aber im Sand verlaufen.
Die großen Fragen sind nun ob überhaupt, wie bewusst und warum eigentlich Zilk damals „spioniert“ hat. Eben jene Fragen wurden auch in der gestrigen ORF-Sendung im Zentrum heißblütigst diskutiert. Neben Herbert Lackner (Chefredakteur des Profil, „Schlächter der Heiligen Kuh“ sozusagen) und Gerd Bacher (ehem. ORF-General, Chef & Freund Zilks) war da auch die Witwe des vermeintlichen „Spions“, Dagmar Koller. Diese verstand es durch ständige Zurufe („Ich muss gleich Kotzen“) und unter Einsatz eines Kruzifixes und einer Grabkerze, ein auch nur halbwegs sachliches Gespräch zu verhindern. Dass da Emotionen im Spiel sind ist vollkommen verständlich und durchaus menschlich, doch hat das meines Erachtens nach relativ wenig in einer seriösen TV-Sendung zu suchen.
Ob dieser Fall restlos geklärt werden kann, steht in den Sternen, da im Innenministerium Akten „verschwanden“. Die Süddeutsche dazu: „Typisch Wien, möchte man meinen.“ Na dann

Die US-Notenbank hat vor die schon ziemlich marode Wirtschaft durch etwas frisches Geld anzukurbeln. Und so sieht das dann aus, wenn man eine Billion US-Dollar druckt. In jedes dieser kleinen Paketchen im obrigen Bild sind 100 Million Dollar drin. Und dieser kleine rote Fleck links unten, soll ein Mensch sein… Nett! Hier veranschaulicht. Via.

Jetzt ist schon wieder was passiert in der Katholischen Kirche. Nach Wagner und Williamson hat sich der Papst erneut unpopulär gemacht. Diesmal bei Hilfsorganisationen wie Unicef und Treatement Action Campaign. Stein des Anstoßes sind kontroversielle Aussagen über die Benützung von Kondomen. Benedikt XVI meinte gegenüber Journalisten bei einer „fliegenden Pressekonferenz“ auf dem Weg in den Kamerun, dass „Kondome nicht die richtige Lösung im Kampf gegen AIDS“ seien, und im Gegenteil nur „das Problem vergrößern“.
Best Friends Forever, Forever, Foreverever…
Veröffentlicht 18. März 2009 media Hinterlasse einen KommentarJahhh… Da freu’ ich mich mal wieder über etwas sinnlose Unterhaltung und schalte in einer Werbepause, nach längerer MTV-Abstinenz, wieder einmal auf eben jenen Musik-Sender, und was wird meinen hochgeschätzten Sinnesorganen da geboten? Paris Hilton sucht ihre neue beste Freundin! ‘Paris Hilton’s My New BFF‘ ist zwar schon eine ganze Weile auf Sendung, doch verliert es auch nach einiger Zeit nicht an Absurdität. Flav’s ‘Flavour of Love’ und New York’s ‘I Love New York’ waren für meinen Geschmack ja schon sehr deftig. Aber Paris?! Nein danke!
Bin vor kurzem von meinem Bruder auf folgenden Artikel hingewiesen worden. Ja Robert, schonwieder aus dem Standard. Wer ein paar Minuten Zeit hat, bitte lesen!
Warum einfach wenns auch kompliziert geht? Der Link
Eine Jury bestehend aus Germanisten der Uni Graz hat das Österreichische Wort und Unwort des Jahres 2008 gewählt. „Sieger“ wurde Petzners „Lebensmensch“ Haider, am zweiten Platz landeten die „Krocha“.
Der tragische Unfalltod des Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider hatte 2008 für großes Aufsehen gesorgt. Einmal mehr wurde nach dem Tod ersichtlich, wie populär Haider vor allem in seiner politischen Heimat Kärnten war. Für mehr als nur einen Weggefährten war er gar „Lebensmensch“ – ein würdiges „Wort des Jahres“.
aus diePresse.com
Ich erspare mir jeden weiteren Kommentar zu diesem Thema, sonst fühlt sich womöglich noch jemand auf den Schlips getreten. Auf jeden Fall bin ich nicht zufrieden mit dieser Entscheidung. Da wird nur wieder dieses Messias-Gewäsch aufgewärmt. Uninteressant!
Heute ist es 60 Jahre her, dass die Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet haben. Was hats geholfen? Noch immer werden jährlich Tausende Menschen „legal“ getötet und hundert tausende gefoltert und eingesperrt, aus Gründen der Religion oder politischen Einstellung. Und selbst im „Heimatland“ der Menschenrechte, den USA, werden selbige mit Füßen getreten, siehe Guantanamo und Todesstrafe. Nichteinmal wir Österreicher können nicht stolz auf unser Land sein wenn es um die Einhaltung der Menschenrechte geht.
In Griechenland gibt es seit dem Tot eines 15-jährigen der von einem Polizisten erschossen wurde Ausshreitungen die stark an jene in den Pariser Banlieus erinnern. Der Unmut der Bevölkerung, die großteils friedlich demonstriert, ist absolut verständlich. Die griechische Wirtschaft liegt am Boden, und egal ob bei konservativer oder linker Regierung, Korruption, Miss- und Vätternwirtschaft verschlimmern das ganze noch. Es sind zwar nur kleine Gruppen von Linksautonomen die wirkliche Straßenschalchten anzetteln, aber wie schon in Paris zeigt dass doch deutlich wie kaputt ein Land, eine Stadt sein kann, oder kann sich solche enormen Ausschreitungen jemand in Wien, Graz oder Linz vorstellen? Es gibt ja nicht einmal mehr die Opernballdemos. Aber gehts uns wirklich so gut?
Athen 2008
Paris 2005
Die Geschichte des Haraldur Johansson aus Island
Veröffentlicht 5. Dezember 2008 leben , politik , reise 3 KommentareEine schöne Geschichte ist es ja eigentlich nicht, aber irgendwie berührend und der Herr Johansson wirkt auch sehr nett. Das passiert also mit dem einzelnen Menschen in unserer kleinen aber feinen „Finanz- und Wirtschaftskrise“. Und er kann sich nicht dagegen wehren. Ach ja, und das Land selber ist wirklich unglaublich – fragt dochmal den Odinn



»Die Träumer und Wünschenden halten den feineren Stoff des Lebens in ihren Händen«
Franz Kafka